Samstag, 5. April 2014

Nashville

5. April        Gestern hieß es: Raindrops keep falling on my head. Heute: I can see clearly now, the rain has gone. Na also, geht doch, Petrus. Auf nach Nashville. Carpe diem - nutze den Tag, und so sind wir relativ zeitig los. Blauer Himmel, Sonne, so hatten wir uns das vorgestellt. Auf der Interstate 65 schnurstracks nach Süden. Langsam änderte sich die Landschaft, das Gras wurde mehr und mehr grün, viele Bäume und Sträucher blühten. Elizabethtown und Bowling Green heißen die großen Orte im Südwesten von Kentucky. In Franklin hieß es "Welcome to Tennessee", Hauptstadt Nashville, Beiname: Volunteer State, Staatsvogel: Spottdrossel, Staatsblume: Iris. Gegen 12:00 Uhr steuerten wir den KOA-Platz Nashville Nord an. Der ist so neu, daß er in unserem Verzeichnis von 2012 noch gar nicht aufgeführt ist. Es ist unmöglich, mit einem RV in die Städte wie Indianapolis, Louisville oder Nashville zu fahren, durchfahren eventuell, aber parken ist unmöglich. So nutzten wir den Shuttle, den der RV-Platz anbietet, und 14:30 Uhr ging's ab nach Nashville downtown. Wahnsinn! Samstag Nachmittag. Die Bürgersteige konnten die Menschenmassen kaum fassen. Frank, unser Fahrer, erzählte uns, die wichtigsten Dinge für Nashville seien healthcare, also Gesundheitsvorsorge, Bildung und Erziehung, Tourismus und natürlich Musik. Nashville sei die Musikhauptstadt der USA. 4 Stunden bummelten wir kreuz und quer durch Nashville. Die Stadt wimmelte von Basketballfans, denn an diesem Wochenende findet das Final Four der Frauen in der riesigen Bridgestone Arena statt. So eine Halle hatten wir noch nie von innen gesehen. Wir haben eine Weile beim Training zugeschaut.   Auf dem Broadway, der Hauptstraße, dröhnte aus jeder Bar, Kneipe, Restaurant, Shops Live Musik, z.T. klasse Country-und Western Musik. Aber so laut, daß Annette nicht mit rein wollte. Drinnen standen die Leute dicht an dicht, johlten, gröhlten, bewegten sich im Rhythmus und die unvermeidliche Budweiser Pulle in der Hand.

Das Honky Tonk Haus hat vier Etagen, in jeder Live Music ununterbrochen von 12:00 Uhr bis 2:00 Uhr nachts. Nashville ist Johnny Cash Stadt. Überall prangt sein Bild, Johnny Cash Museum, Cash Shop, Bars. Das imposanteste Gebäude ist "The Country Music Hall of Fame and Museum", ein 39 Millionen Dollar Bau zu Ehren der Country Music und zugunsten von Nashville. Und natürlich die Bridgestone Arena.

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